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Rugbyunion - RK03 II 22:55

Überraschung fast gelungen...

 Teamaufstellung:

1. Sager, Ronny

2. Koch, Martin

3. Langer, Max

4. Ehrlich, Tobias(c)

5. Päpke, Max

6. 

7. 

8. 

9. Bartelt, Hannes

10. Wendt, Fabian

11. Hildebrandt, Wolf

12. Mache, Alexander

13. Schöntag, Tristan

14. Schmidtbauer, Gero

15. Elke, Steffen

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16. 

17. 

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22. 

 

Am Samstag, dem 22.04.2017 traf die Rugbyunion Hohen Neuendorf bei hervorragendem Wetter auf die zweite Mannschaft des Bundesligisten RK03 aus Berlin. Trotz viel Einsatz, Schweiß und Durchhaltevermögen konnte das zusammengewürfelte Team der Uniondiesmal leider keinen Sieg erringen. Mit einem Endstand von 51:22 lieferte die ersatzgeschwächte Mannschaft größtenteils ein spannendes, spielstarkes und anschauliches Spiel. Nach der vernichtenden Niederlage am vergangenen Wochenende gelang dem Team von Trainer Steffen Schwarz damit ein gutes Stück Wiedergutmachung. Für kurze Zeit schien es gar, als würde die Heimmannschaft das Spiel noch drehen, bevor ihr in den Schlussminuten die Puste ausging.

 

Um genau 15.00 pfiff Schiedsrichter Läufer bei klarem Himmel, Sonne und unter dem Jubel der Fans beider Teams das Spiel an. Die Männer der Rugbyunion ließen nicht lange auf sich warten und starteten mit schnellen Spiel. In der zweiten Spielminute konnte Alexander Bayer einen Versuch erzielen. Zwar gelang die anschließende Erhöhung nicht, doch die Hausherren lagen nun mit 5:0 in Führung. Der frühe Rückstand erzürnte den Favouriten, wütend stürmten die Berliner auf das Hohen Neuendorfer Malfeld ein. Zwischen der neunten und 19. Minute legten die Gäste drei Versuche und erhöhten davon zwei zur 5:19-Führung. Vom Willen beseelt, die Schmach der Vorwoche nicht zu wiederholen spielte die RU nun mit offenem Visier. Kapitän Tobias Ehrlich kassierte in dieser Phase eine gelbe Karte und verließ das Spielfeld für zehn Minuten.Der RK nutzte diesen Vorteil gnadenlos aus und zog mit 5:24 davon. Anstatt jedoch zu kollabieren, drehten die Hausherren den Spielverlauf auf den Kopf. In der 31 Minute brach Stürmer Max Langer durch drei Gegner und tauchte ins gegnerische Malfeld ein. Hannes Bartelt verwandelte die Erhöhung zum 12:24. Nur acht Minuten später zeigte Carsten Peschel, wegen Personalmangels kurzfristig reaktiviert, welche Leistung er noch abrufen kann, als er sich zum 17:24 Zwischenstand in Malfeld der Berliner vorkämpfte.

 

Nach der Halbzeitpause gingen sowohl der RK als auch die RU wieder motiviert auf den Platz. Insbesonderedie Spielzüge der Hohen Neuendorfer wurden von Minute zu Minute besser, bis Alexander Bayer in der 49. Minute noch. Dennoch sollten die Erhöhungen an einmal punkten konnte. Auch diesmal verpassten die Gastgeber die Erhöhung und ließen wichtige Punkte liegen.Dennoch war die Union bei einem Spielstand von 22:24 wieder in Schlagdistanz. Eine Verletzung von Bayer in der 54. Minute und die zweite gelbe Karte, diesmal für Bartelt, dämpften dich Hoffnungen auf ein Comeback jedoch. In der 65min konnte der RK einen weiteren Versuch mit erfolgreicher Erhöhung erzielen, anschließend durch einen Straftritt sogar auf 22:34 davonziehen. Die aufopferungsvolle Aufholjagd und wiederholtes Spielen in Unterzahl forderten nun ihren Tribut., Luft und Energie waren verbraucht. In den letzten vier Spielminuten legten die Berliner der weitere Versuche und zogen mit 22:51 davon.

Insgesamt zog Abteilungsleiter Rugby, Andreas Vogel, jedoch ein positives Fazit: „Die Mannschaft hat gut mitgehalten und uns alle stellenweise überrascht. Am Ende sind wir eingebrochen, das Ergebnis ist für meinen Geschmack ein wenig zu hoch und spiegelt nicht den Spielverlauf wieder.“

In der kommenden Woche tritt die Rugbyunion daheim wieder dem BRC III gegenüber, jener Mannschaft, die vor Wochenfrist mit 117:3 gegen die Hohen Neuendorfer triumphierte. Die Leistung gegen den RK deutet darauf hin, dass sich dieses Ergebnis so nicht wiederholen wird.

 

Aufstellung: Koenig, Koch, Sager, Rusch, Langer, Peschel, Bayer(Elke, 54.), Ehrlich, Zab, Bartelt, Hildebrandt, Schöntag, Blihs, Schmidtbauer, Mache

Bank: Elke, Reichelt,

Text: Paul Günther