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BRC III - Rugbyunion 117:03

Die Berliner konnten unsere Jungs immer wieder greifen...

 Teamaufstellung:

1. Koenig, Tom

2. Koch, Martin

3. Schwarz, Steffen

4. Ehrlich, Tobias

5. Langer, Max

6. Förster, Tim

7. Rusch, Paul

8. Schuster, Steven

9. Bartelt, Hannes

10. Wendt, Fabian

11. Hildebrandt, Wolf

12. Schlößer, Marco

13.Herrman, Oliver

14. Schmidtbauer, Gero

15. Mache Alexander

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16. Sager, Ronny(32.)

17. Hinz, Jonas (37.)

18. Zab, Thoralf (67.)

19.  

20. 

21. 

22. 

 

 

Böse Klatsche mit Silberstreif

Die Rugbyunion verliert mit 117:03 auswärts gegen den BRC III. Dabei war das Ergebnis eine der höchsten Niederlagen in der Vereinsgeschichte. In der Tabelle sitzt die RU nun weiter auf dem zweiten Platz, spürt die Konkurrenz aus Berlin aber bereits im Nacken. Die dritte Mannschaft des Berliner Rugbyclubs bewies damit, wie erfolgreich eine konsequente und langfristige Jugendarbeit ist. Die Berliner nutzen die Regionalliga traditionell, um ihre Nachwuchstalente zu entwickeln. Die Mannschaft hat deshalb trotz des jungen Alters eine große Erfahrung, ist gut eingespielt und technisch stark. Dem konnten die Hohen Neuendorfer nichts entgegensetzen. Die geringe Trainingsbeteiligung in der Breite zeigte sich im Spiel gleich zu Beginn, als bei den ersten Spielern die Kondition nach wenigen Minuten nachließ. Im Angriffswirbel der jungen Berliner ging jeder Versuch einer Befreiung unter, insgesamt zehn Versuche gelangen den Hausherren in der ersten Hälfte, die mit 68:0 endete. In der zweiten Halbzeit packte der BRC noch einmal 49 Punkte obenauf, bevor der RU in der 77. Minute ein Straftritt gelang, der eine Nullnummer verhinderte gerade noch verhinderte.

Unterm Strich ist diese Niederlage auch in der Höhe schmerzlich, sie steht dem sportlichen Jahresziel jedoch nicht entgegen. Die RU hat sich bereits zu Saisonbeginn entschieden, in der Regionalliga zu verbleiben, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Diese Entwicklung wird dauern und nicht glorreich, doch auch dieses Spiel zeigte einen Lichtblick. Von 18 Spielern der Hohen Neuendorfer waren diesmal fünf unter 20, Gero Schmidtbauer feierte sogar sein Debüt. Es kommt für das Team nun darauf an, die Niederlage zu verdauen und sich im Heimspiel gegen den RK03 Berlin am kommenden Sonntag von einer anderen Seite zu zeigen. Abteilungsleiter Rugby Andreas Vogel sieht dazu mindestens einen Grund: „Natürlich waren die Zuschauer von der Höhe des Ergebnisses geschockt, doch die Mannschaft hat nie aufgegeben, die Spieler blieben ruhig und keiften sich nicht an.“

 

Text: Paul Günther