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RK03 II - RU 12:69

RK03 II - Rugbyunion
Die tolle Mannschaftsleistung in der zweiten Hälfte macht den Unterschied...

Teamaufstellung:

1. Koenig, Tom

2. Sager, Ronny

3. Langer, Max

4. Ehrlich, Tobias

5. Purmann, Michael

6. Rusch, Paul

7. Borchardt, Matthias

8. Schöntag, Tristan

9. Bartelt, Hannes

10. Werk, Stefan

11. Hildebrandt, Wolf

12. Schlößer, Marco

13. Wendt, Fabian

14. Mache, Alexander

15. Zab, Toralf

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16. Stephani, R.(52.)

17. Elke, Steffen(49.)

18. Galster, Michael

19. Hinz, Jonas

20. 

21. 

22. 

 

 

Die Rugbyunion hat das dritte Spiel der Regionalligasaison gegen den RK03 Berlin II mit 12:69 gewonnen und platziert sich damit im oberen Tabellendrittel der Regionalliga Nordost. Die Union war nach dem hohen Sieg gegen die Berlin Bruisers in der Vorwoche sicher, dass nun ein stärkerer Gegner auf sie warten würde. Trainer Steffen Schwarz legte den Fokus unter der Woche deshalb auf die Kontaktsituationen und das Durchsetzen des Spielsystems.

Die Gastgeber vom RK03 II hofften nach ihrer Auftaktniederlage gegen den BRC III auf einen Sieg und ein Verlassen des vorletzten Tabellenlatzes. Die Reserve der besten Erstligamannschaft Berlins setzte dabei auf eine Mischung vieler Nachwuchstalente und einiger alter Hasen und feierten am Samstag eine richtiges Rugbyfest, denn im Anschluss fanden noch Spiele der U16 und der Bundesligamannschaft statt.

Dementsprechend gespannt waren die Fans, wie sich die Mannschaften schlagen würden, als Schiedsrichter R. Läufer das Spiel am Samstag um 13 Uhr Anpfiff. Es dauerte dann nicht einmal 180 Sekunden, bis der Topscorer der Rugbyunion, Fabian Wendt, zum ersten Versuch ins gegnerische Malfeld einlief und die 0:7-Führung herstellte. Wendt bewies, dass er die weiten Räume der Innendreiviertelposition hervorragend zu nutzen weiß und legte in der 14. und 16. Minute zwei weitere Versuche zur 0:19 Führung. Nach diesem guten Start gab die Rugbyunion das Heft jedoch aus der Hand, das Spiel der Gäste wirkte zunehmend zerfahren. Mit zwei Versuchen in 7 Minuten gelang es den Hausherren, auf 12:19 aufzuschließen. Als Stefan Werk dann noch die gelbe Karte sah und die Rugbyunion für 10 Minuten in Unterzahl spielen musste, lag die Wende in der Luft. Der Union gelang es jedoch, die Unterzahl unbeschadet zu überstehen und bis zur Pause keinen weiteren Versuch zuzulassen.

 

Wer auch in der zweiten Halbzeit mit einem engen Ergebnis gerechnet hatte, wurde stark enttäuscht. Der RK 03 brach ein und konnte nicht an seine Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen. Auf der anderen Seite spielte die Rugbyunion gut auf und zeigte die beste Mannschaftsleistung der Saison. Insgesamt acht Versuche legten die Brandenburger und zeigten dabei eine tolle Variabilität, denn jeder Versuch wurde von einem anderen Spieler erzielt, was klar zeigt, dass am Samstag die Mannschaft der Star war. Wendt setzte direkt nach der Pause nach und erhöhte auf 12:26, bevor Hannes Bartelt, Stefan Werk, Tom Koenig und Matthias Borchardt sich auf der Anzeigetafel verewigten. Borchardt war Nutznießer einer Gasse, die der Unioner Sturm kollektiv ins Malfeld der Berliner schob und so den Zwischenstand von 12:52 herstellte. Die Mannschaft zeigte sich also zunehmend auch in den Standardsituationen stabilisiert. Einzig die Verletzung von Michael Purmann am Knöchel war ein Wermutstropfen in dieser Phase der zweiten Hälfte. Als der RK03 in der 70. Minute nun selbst eine gelbe Karte kassierte und den Rest des Spiels in Unterzahl verbrachte, gelang es erst dem eingewechselten Steffen Elke, anschließend dem erst 16jährigen Paul Rusch und schließlich Max Langer mit einer kraftvollen Einzelleistung noch drei weitere Versuche und so den Endstand von 12:69 zu erzielen.

Trainer Steffen Schwarz war zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Männer haben genau umgesetzt, woran wir in der Woche gearbeitet haben. Kontaktverhalten und Spielsystem waren erkennbar besser als im vergangenen Spiel“. Zudem standen mit Jonas Hinz, Paul Rusch und Tristan Schöntag erstmals drei U18-Spieler im Kader. Der Coach will die kommende Woche nutzen, um an den Standardsituationen zu feilen und die gute Entwicklung im offenen Gedränge auszubauen, bevor man am 23. September gegen den Erstligisten SC Germania List im Pokal antritt.

Paul Günther